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Die Bewirtschafter: Wir bekennen uns zur schonenden und ethisch vertretbaren Nutzung von Wildfischpopulationen.

Aktuelles

Auf dieser Seite werden wir uns bemühen, Ihnen ständig aktuelle Beiträge zu unseren Revieren, zu aktuellen Fängen, neuere wissenschaftliche Literatur und sonstige Aktivitäten unsere Vereins zu liefern. Bitte beachtet auch unsere Fotos, sie werden laufend aktualisiert.

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10 Jahre 'Die bewirtschafter'

Im September feiern wir unser 10 jähriges Bestehen. Details zur Feier sind unter der Rubrik 'Veranstaltungen' zu finden

Neues Revier der Bewirtschafter an der Ybbs

Wir freuen uns, seit Juli 2017 Bewirtschafter eines neuen Reviers an Ybbs sein zu dürfen. Das Revier liegt zwischen Hausmening und Amstetten und hat eine Gesamtlänge von gut neun Kilometern. Es liegt am Übergang von der Äschenregion zur Barbenregion und weist ein entsprechend breites Artenspektrum mit fischereilich attraktiven Arten wie der Äsche, dem Huchen, Regenbogenforellen, dem Hecht und weiteren attraktiven Arten auf. Fischereilizenzen können ab sofort unter 'Kontakt' bezogen werden. Eine ausführliche Beschreibung des Reviers und alle notwendigen Informationen zum Revier werden in Kürze online gestellt. Die Fischereiordnung mit ersten Informationen zum Revier und zu den Lizenzen / Preisen  finden Sie hier. Wir wünschen unseren Fischerinnen und Fischern erholsame Tage am Gewässer!

 

 

 

PKD - Desinfektionsstationen an unseren Revieren

Seit bekannt ist, dass der Erreger der Proliferativen Nierenkrankheit (PKD) in Österreich vorkommt, ist die Fischerei zur besonderen Vorsicht aufgefordert. Wir bitten unsere Fischerinnen und Fischer, gegen die weitere Verbreitung dieser Krankheit mitzuhelfen und unsere Reviere zu schützen. Zu diesem Zweck haben wir an der Ois und am Kleinen Kamp Desinfektionsstationen aufgebaut, die der Desinfektion des Angelgeräts und der Watbekleidung dienen. Unter den folgenden Links sind weiterführende Informationen einzusehen:

 

Desinfektionsstation Kleiner Kamp

Desinfektionsstation Ois

 

Weiterführende Informationen zur Krankheit und zum Schutz unserer Gewässer sind hier einzusehen.

 

  

PKD an der Ybbs nachgewiesen

Im Rahmen einer im Jahr 2016 durchgeführten Studie wurde die PKD (Infos dazu hier) auch an der Ybbs nachgewiesen. Genauere Details zum Grad der Ausbreitung werden wir so bald wie möglich zur Verfügung stellen. Mit der Studie steht nun fest, dass in beiden von uns bewirtschafteten Revieren (Ois und Kleiner Kamp) ein erhöhtes Risiko der weiteren Verbreitung dieser für Bachforellen sehr gefährlichen Krankheit besteht. Da die Fischerei einen potentiellen Vektor für die Verbreitung darstellt, bitten wir unsre Fischer und Fischerinnen sich über die Krankheit zu informieren und die empfohlenen Vorsichtsmaßnahme zu berücksichtigen. Im Laufe des Frühjahrs werden wir an der Ois und dem Kleinen Kamp Desinfektionsstationen einrichten, mit denen eine Verbreitung der Krankheit durch die Fischerei möglichst eingedämmt werden soll. Informationen zum genauen Standort der  Desinfektionsstationen werden demnächst online gestellt. 

 

 

 

Der Seesaibling - Fisch des Jahres 2017

Der Seesaibling (Salvelinus umbla) wurde zum Fisch des Jahres 2017 gewählt. Die Verbreitung der Gattung Salvelinus erstreckt sich über die gesamte Nordhalbkugel. Salvelinus umbla ist in alpinen und subalpinen Seen Italiens, Frankreichs, Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zu finden. Die derzeit im alpinen Raum unter dem Namen Salvelinus umbla geführten Populationen weisen eine große Diversität an Färbungen und morphologischen Erscheinungsformen auf, die in der Wissenschaft für Spekulationen über die Existenz weiterer Unterarten sorgen. Je nach Nahrungsangebot ernähren sich die Fische von Zooplankton, Krebstieren, Insekten und Insektenlarven. Vereinzelt entwickeln sie eine räuberische (piscivore) Lebensweise, was das sehr seltene Auftreten von kapitalen Individuen bis über 75 cm erklärt. Mit einem Alter von 2 bis 3 Jahren (manchmal auch deutlich später) tritt die Laichreife ein. Die Reproduktionszeit fällt auf einen Zeitraum zwischen Oktober und  Jänner (Video). Gelaicht wird zumeist in den Seen in größerer Tiefe oder auch in Ufernähe. Vereinzelt kommen die Tiere auch in die Zuflüsse. Der Schutzstatus dieser Art wird derzeit mit „ungefährdet“ eingestuft. Unter dem Gesichtspunkt des Klimawandels ist aber die Zukunft zahlreicher Populationen ungewiss.

Proliferative Nierenkrankheit (PKD) in Österreich festgestellt

Im Jahr 2014 wurde erstmalig in Österreich die Fischkrankheit PKD festgestellt. Der Nachweis wurde im Kamp bei Rosenburg erbracht und die Befürchtung steht im Raum, dass diese für Bachforellenbestände sehr bedrohliche Krankheit noch weiter verbreitet ist, als bisher bekannt ist. Für Fischer und Fischerinnen ist zu beachten, dass die Krankheit über Fischereiausrüstung oder Watbekleidung weiter verbreitet werden kann. Noch größer ist die Gefahr der Verbreitung durch Fischbesatz einzuschätzen. Die Fischerei ist dringend gefordert, Maßnahmen zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung zu treffen! Aus gegebenem Anlass haben wir unter 'Themen' Informationen zur Krankheit und zu den Möglichkeiten, wie eine weitere Verbreitung vermieden werden kann, zusammengestellt.

Foto Clemens Ratschan

Die Elritze - Fisch des jahres 2016

Die Elritze (Phoxinus phoxinus) wurde zum Fisch des Jahres 2016 gewählt. Wie schon der Fisch des Jahres 2015 - die Nase (Chondostroma nasus) - gehört auch die Elritze zur Familie der Karpfenartigen. Diese Kleinfischart kann eine maximale Größe von bis zu 15 cm erreichen, lebt in klaren Seen und vorwiegend in Fließgewässern der Forellen- und Äschenregion. Gewässerverbauungen und andere anthropogene Eingriffe haben der ehemals weit verbreiteten und in großen Mengen vorkommenden Schwarmfischart vielerorts stark zugesetzt. Die Laichzeit der Elritze liegt im Frühjahr, wobei sich die Männchen deutlich verfärben und auch die Weibchen einen Laichausschlag bekommen können. Die Eier werden beim Laichen auf das Substrat geklebt. Ein auffälliges Merkmal ist ihr gelb bis bräunlich schimmernde Schuppenkleid.

Sonderband Limnologica

Anlässlich der im November 2013 in Kefermarkt stattgefundenen Flussperlmuschel-Tagung, hat das Wissenschaftsjournal Limnologica einen Sonderband zum Thema 'Süßwassermuscheln' herausgegeben. Zwölf interessante Artikel befassen sich mit den derzeit laufenden Bemühungen zum Schutz der Flussperlmuschel. Die Artikel stehen hier  zum download bereit. Einzelne Artikel sind auch in unserer Rubrik 'Artikel und Sonstiges' zu finden.

Die Nase - Fisch des Jahres 2015

Chondostroma nasus, die Nase, wurde von den österreichischen Fischereiorganisationen zum Fisch des Jahres 2015 gewählt. Die Nase ist Mitglied der Familie der Karpfenartigen. Ihr zentraler Lebensraum ist das Epipotamal. Zu den wichtigsten Eigenschaften dieser rheophilen (strömungsliebenden) Art gehört, dass sie sich vorwiegend von Algenaufwuchs ernährt, dass sie zu den Kieslaichern gehört, dass sie im Vergleich zu anderen Fischarten nur gerinegen Strukturbezug aufweist und dass sie den Mittelstreceknwanderern (bis zu mehrere 100 km) zuzurdnen ist. Wichtig für die Reproduktionszeit ist die Auffindbarkeit stark überströmter Schotterbänke, auf deren Substrat die befruchtete Eier aufgeklebt werden. Die typischsten Erkennungsmerkmale sind das sehr stark unterständige Maul mit einer quer zum Kopf verlaufenden, sichelförmigen Maulspalte, deren Lippen scharfantig sind und ihre deutlich ausgeprägte und namensgebende 'Nase' (Kopfspitze). Diese einst in Massen vorkommende Fischart hat stark unter der Fragementierung und dem Verlust von Lebensraum gelitten.

Buchempfehlung: Österreichs Donau. Landschaft - Fisch - Geschichte

Dieses kürzlich erschienene Buch bietet eine sehr schön aufbereitete Übersicht über das Ökosystem Donau im Wandel der Zeit. Informationen zum Buch sowie ein Link zum Download stehen unter http://www.wau.boku.ac.at/ihg/downloads bereit. 

Der Sterlet - Fisch des Jahres 2014

Der Sterlet (Acipenser ruthenus) wurde von den österreichischen Fischereiorganisationen zum Fisch des Jahres 2014 gekürt. Als kleinster Vertreter der Störartigen in Europa wird der Sterlet ca. 1,2 Meter lang und erreicht ein maximales Gewicht von 16 kg. Als reine Süßwasserart bewohnt der Sterlet große Flusssysteme die ins Schwarze, Asowsche, Kaspische, Kara und Weiße Meer münden, z. B. Donau, Don, Ural, Wolga, Lena, Drau und andere. Das maximale Alter beträgt rund 25 Jahre. Von den ursprünglich fünf in Österreich vorkommenden Störarten (Hausen - Huso huso, Sternhausen - Acipenser stellatus, Waxdick - Acipenser gueldenstaedtii, Glattdick - Acipenser nudiventris, Sterlet) ist er der der Einzige, der noch einen reproduzierenden Bestand von einigen wenigen Adulttieren aufweist; sein Gefährdungsstatus in Österrich ist dementsprechend als "vom Aussterben bedroht" eingestuft.

Salvelinus Umbla - der Seesaibling auf You Tube

Der spanische Forscher Manu Esteve hat sein neues Video zum Laichverhalten des Seesaiblings online gestellt. Die Aufnahmen entstanden an den Lunzer Seen und im oberen Lunzer Seebach. Nicht nur das Laichverhalten konnte dokumentiert werden, sondern auch das Ausmaß der Bedrohung durch faunenfremde Arten, wie den Bachsaibling oder den erst vor wenigen Jahren im Lunzer See eingebrachten Hecht. Mit seinem neuen Video schließt Manu Esteve an die eindrucksvollen Aufnahmen zum Laichverhalten des Huchen (siehe unten) an. http://www.youtube.com/watch?v=xlGN98_9CIg

Diskussionsabend

Wir wollen uns bei rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Diskussionsabend „Kleiner Kamp“ für die gelungene Veranstaltung bedanken. Besonderer Dank gilt den Gastreferenten Otto Schwomma und Marcia Sittenthaler für ihre interessanten Beiträge rund um das Thema Fischotter, sowie Andreas Kranz für die vielen wertvollen Informationen zur Biologie des Fischotters. Ganz besonders freut es uns, dass wir im Anschluss an die Vorträge eine sehr sachlich geführte Diskussion erleben durften, die nicht nur durch die perfekte Moderation von Gerhard Käfel ermöglicht wurde, sondern auch auf der gegenseitigen Wertschätzung der Standpunkte der DiskussionsteilnehmerInnen fußte.

Wie auch Martin Genser  in seinem Beitrag festhält, für den wir uns an dieser Stelle ebenfalls bedanken wollen, hat sich im Laufe der Diskussion gezeigt, dass die derzeitige Datenlage keine endgültige Beurteilung des Einflusses des Fischotters auf die Fischbestände zulässt. Vielmehr gilt es, wie auch in unserem Statement festgehalten, die Datenlage zu verbessern, um möglichst schnell und objektiv festzustellen, ob es aktuell bereits erhebliche Beeinträchtigungen der Fischerei durch den Fischotter gibt. Der Diskussionsabend hat bereits einen wichtigen Anstoß für eine sachliche Behandlung des Themas gegeben. Eine weiterführende Diskussion ist, wie der Beitrag von Wolfgang Hauer zeigt, möglich und wünschenswert. 

Die Seeforelle - Fisch des Jahres 2013

Die Seeforelle (Salmo trutta lacustris) wurde vom Österreichischen Fischereiverband, den Landesfischereiverbänden und dem Bundesamt für Wasserwirtschaft zum Fisch des Jahres 2013 ernannt. Informationen zu dieser Fischart und ihrem Gefährdungsgrad findet ihr zum Beispiel hier: Homepage des ÖFV; Beitrag in der Tageszeitung derStandard; Homepage des Lebensministeriums; Homepage des ÖKF

 

Fischmonitoring Ois

Seit 2010 arbeiten wir an einem detaillierteren Monitoring der Ois-Populationen. Unsere Lizenznehmer sind eingeladen uns zu unterstützen. Mehr dazu hier bzw. in der Fischereiordnung der Ois.

ÖFV Folder - Fisch des Jahres 2012

Der Österreichische Fischeriverband (ÖFV) präsentiert den Fisch des Jahres 2012 - der Huchen (Hucho hucho). Interessantes und wissenswertes über diese Fischart wurde in einem Folder zusammengefast, der hier zum download bereit steht.  

Huchenvideo online

Auf Youtube gibt es ein beeindruckendes Viedo zu sehen, dass Huchen und Äschen beim Laichgeschehen dokumentiert. Die Aufnahmen der Äschen entstanden in dem Ois-Revier der Bewirtschafter . Viel Vergnügen beim Ansehen! http://www.youtube.com/watch?v=g51lIinrC0k

Die Bewirtschafter sind Mitglied bei Trout Unlimited

Seit Beginn 2011 sind Die Bewirtschafter Mitglied bei Trout Unlimited (TU), eine der größten Organisationen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Restauration nordamerikanischer Gewässer zu liefern. Mehr dazu gibt es hier.

Die Bewirtschafter stellen sich vor

"Die Bewirtschafter" stellen sich vor. Unter "Artikel und Sonstiges" finden Sie einen in der Fachzeitschrift "Österreichs Fischerei" (Ausgabe 5/6 2010) veröffentlichten Beitrag, der den Verein, seine Entstehungsgeschichte, seine Philosophie und die Vereinsaktivitäten vorstellt.

Neue interessante Downloads...

...zu gewässerrelevanten Themen (Gewässerökologie, Gewässerbewirtschaftung, etc.) stehen bereit! Siehe: Service/Downloads/Artikel und Sonstiges