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Die Bewirtschafter: Wir bekennen uns zur schonenden und ethisch vertretbaren Nutzung von Wildfischpopulationen.

Beschreibung

Reviergrenzen

Das Fischereirevier Ois-Hinterleiten BI/12a mit einer Gesamtlänge von ca. 4,2 km reicht von der Bodingbachmündung (untere Reviergrenze) bis zur Marksteinbachmündung (obere Reviergrenze).

Die Zuflüsse Bodingbach, Lunzer Seebach sowie der Marksteinbach dürfen nicht befischt werden, da sie anderen Fischereirechten angehören. Alle anderen kleinen Zuflüsse innerhalb der oben angeführten Reviergrenzen sind in das Fischereirevier Ois-Hinterleiten BI/12a inkludiert, dürfen aber ebenfalls nicht befischt werden.

Revierkarte Ois [ÖK 1:50.000, BEV | jpeg-Grafik, ca. 1,8 MB]

 

Naturräumliche Charakteristik

Die Ois entspricht in diesem Abschnitt dem gestrecktem Flusstyp, die Flussordnungszahl nach Strahler beträgt 4. Das Abflussregime ist nivo-pluvial mit einem mittleren Jahresabfluss von 4,5 m³/s.

Die Ois fließt hier in einem Kerbtal in den Nördlichen Kalkalpen. Abgesehen von einigen Stellen mit schmaler Talbodenentwicklung wird das Flusstal durch die unmittelbar vom Gewässerbett aufsteigenden Talflanken charakterisiert. Infolge des pendelnden Stromstriches und der häufigen Richtungsänderungen des Flusslaufs kommt es zur Ausbildung von Flachufern, steil geböschten Ufern sowie typische Kolk-Furt-Sequenzen. Die auftretenden Choriotopklassen reichen von Megalithal bis Psammal. Schotterbänke sind häufiger ausgebildet als Inseln, welche durch Gehölzbewuchs gefestigt sind. Die Bachbettbreiten variieren bei Mittelwasser zwischen 8 und 20 m.

 

Fischzönose

Die biozönotische Region ist dem Metarhithral (untere Forellenregion) zuzuordnen. Folgende Fischarten kommen vor:

  • Bachforelle (Salmo trutta)
  • Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)
  • Äsche (Thymallus thymallus)
  • Koppe (Cottus gobio)
  • Aitel (Leuciscus cephalus)
  • Bachsaibling (Salvelinus fontinalis)
  • Elritze (Phoxinus phoxinus)

 

Vereinzelt können im untersten Abschnitt auch Arten des Lunzer Sees vorkommen, welche über den Unteren Lunzer Seebach in die Ybbs gelangen. Die fischereilich wichtigsten Arten kommen ca. im Verhältnis Bachforelle 50 - 60 %, Regenbogenforelle 30 - 40 % und Äsche 5 - 10 % vor. Alle drei Arten bilden selbst reproduzierende Bestände aus. Die Nahrungsverhältnisse dürfen als hervorragend bezeichnet werden, v.a. Bachforellen und Äschen wachsen im Verhältnis zur Gewässerdimension zu beachtlichen Größen ab.